{"id":387,"date":"2010-03-04T12:42:53","date_gmt":"2010-03-04T11:42:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.awo-jugendwerk-sachsen-anhalt.de\/awowp\/?page_id=387"},"modified":"2018-06-22T10:19:34","modified_gmt":"2018-06-22T09:19:34","slug":"stimmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/fsj\/stimmen\/","title":{"rendered":"Stimmen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Erfahrungsberichte von FSJ-ler_innen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/IMG_16401.jpg\" rel=\"lightbox[387]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-964\" title=\"F.O.\" src=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/IMG_16401-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/IMG_16401-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/IMG_16401-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/IMG_16401.jpg 1348w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Vor meinem FSJ hatte ich nur wenige Vorstellungen, was mich in diesem Jahr erwarten w\u00fcrde. Ich hatte mich zwar informiert und auch von Freunden schon einiges geh\u00f6rt, doch als ich dann selbst mein FSJ geleistet habe, war es ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich bin im Bereich au\u00dferschulische Jugendbildung und Berufs-vorbereitung t\u00e4tig und ich h\u00e4tte nie gedacht, dass mir die Arbeit mit Jugendlichen so viel Spa\u00df machen w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich geh\u00f6ren zu dieser Arbeit auch eine Menge Organisation und viele (manchmal ziemlich nervige) B\u00fcrot\u00e4tigkeiten, aber der Spa\u00df, den man bei der Durchf\u00fchrung von Projekten und Seminaren hat, entsch\u00e4digt einen f\u00fcr alles.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch von den Bildungsseminaren, die f\u00fcr die FSJ-Gruppen angeboten werden, war ich sehr \u00fcberrascht. Ich h\u00e4tte nie erwartet, dass ich mit Menschen, die ich kaum kenne, so viel Spa\u00df und so viele Gemeinsamkeiten haben kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich w\u00fcrde jedem Menschen, der Erfahrungen sammeln und sich beruflich orientieren m\u00f6chte, einen Freiwilligendienst empfehlen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">Florian Orlowski; 20 Jahre \u2013 FSJ&#8217;ler 2010 &#8211; 2011<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/DSC04228.jpg\" rel=\"lightbox[387]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-599 alignleft\" title=\"DSC04228\" src=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-lsa.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/DSC04228-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Ein FSJ &#8211; was ist das eigentlich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich am 1.9.2009 in den Kindergarten fuhr, in dem ich mein FSJ absolvieren sollte, war mir die Nervosit\u00e4t schon anzumerken.Was w\u00fcrde mich erwarten? Wie sind die neuen Kollegen? Wie werde ich von den Kindern in der Einrichtung angenommen? Alles Fragen die mir durch den Kopf gingen. Doch schnell stellte sich heraus, dass es der richtige Weg war, den ich gew\u00e4hlt habe. Ich wurde sofort in den Alltag mit einbezogen, wurde von allen freundlich behandelt und von den Kindern akzeptiert. Klar gab es anf\u00e4ngliche Schwierigkeiten, aber dann sprach man dar\u00fcber und Probleme wurden schnell gel\u00f6st. Ausfl\u00fcge, Feste, Geburtstage, alles Dinge die ich in der FSJ-Zeit zusammen mit den Kindern erleben durfte.Doch das sch\u00f6nste in meinem FSJ war, mit anzusehen, wie sich die kleinen und gr\u00f6\u00dferen Kinder entwickelten. Anfangs konnten sie gerade mal krabbeln und nun k\u00f6nnen sie schon laufen und fangen an zu sprechen. Es ist einfach ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, wenn man miterleben darf, wie sich die Kinder entwickeln und das man daf\u00fcr auch seinen Beitrag mit geleistet hat. Ich kann nur eins sagen, dass ich jedem der noch nicht so recht wei\u00df was er nach der Schule machen m\u00f6chte bzw. ob die Arbeit im sozialen Bereich etwas f\u00fcr einen ist, ein FSJ nur empfehlen kann. Mir hat es sehr viel gebracht. Ich selber habe mich in vielen Dingen wie Kritikf\u00e4higkeit, Teamf\u00e4higkeit und vielen anderen Kompetenzen weiter entwickelt und habe jede Menge praktische Erfahrungen gesammelt. Ich kann letztendlich nur sagen, das mir dieses FSJ verdammt viel Spa\u00df gemacht hat und die Zeit auch vermissen werde, da man viele der Kinder sehr ins Herz geschlossen hat.K\u00f6nnte man die Zeit zur\u00fcck drehen dann w\u00fcrde ich wieder diesen Weg gehen, da es f\u00fcr mich ein sehr sch\u00f6nes Jahr voller Emotionen und Erfahrungen war. Immer wieder gern!<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">Jessica Dietrich FSJ-lerin 2009-10<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum gehsten nicht zum Bund?\u201c &#8211;\u00a0 \u201eIch hoffe, die Frage war rhetorisch gemeint.\u201c &#8211; \u201eIch mache ein FSJ.\u201c &#8211; \u201eEin was?!\u201c<\/p>\n<p>Nachdem ich gef\u00fchlte 100x \u2013 und diese Zahl ist leider gar nicht so unrealistisch \u2013 erkl\u00e4ren durfte, was denn genau das ist, konnte ich dann auch gleich die Vorz\u00fcge erkl\u00e4ren: \u201eEs gibt den Freiwilligendienst im \u00d6kologischen, Sozialen, Sportlichen und Kulturellen Bereich. Es ist wesentlich abwechslungsreicher als der Zivildienst und ins Krankenhaus will ich nun wirklich nicht. Es gibt nur leider nicht so viel Geld wie beim Zivi.\u201c Nachdem ich dann die H\u00f6he des Taschengeldes genannt habe, lachten alle dummen Menschen. Aber liebe, zuk\u00fcnftige FSJler_innen, das Geld darf nicht im Vordergrund stehen. Beim FSJ geht es nicht darum, viel Kohle zu scheffeln und sich dicke Autos leisten zu k\u00f6nnen. Ehrenamtliche Arbeit bzw. die Arbeit in Vereinen wird niemals so gut verg\u00fctet werden wie in der Wirtschaft, daf\u00fcr kann man mit gutem Gewissen abends ins Bett gehen. Es geht darum, seinen Glauben an die Menschen nicht zu verlieren, denn ein Kinderl\u00e4cheln oder ein Dankesch\u00f6n der Patienten wiegt die Einbu\u00dfen wieder auf. Das klingt zwar unglaublich kitschig, aber wem das Wohl Anderer nicht am Herzen liegt, der ist beim FSJ falsch. Die Meisten machen das FSJ, um die Wartezeit auf das Studium oder die Ausbildung zu verk\u00fcrzen, andere brauchen es als Praktikumsjahr, einige suchen ihren k\u00fcnftigen Lebensweg im sozialen Bereich. Doch egal, aus welchem Grund man sich f\u00fcr das FSJ entscheidet, einen Fehler begeht man damit nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz zu mir: Ich absolvierte mein FSJ bei der Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt e.V. von August 2009 bis Juli 2010. Damit begann dann die zweite Runde des gef\u00fchlten 100x-Erkl\u00e4rens, was ich denn da genau mache. Es ging um Verkehrserziehung der Kindergarten- und Grundschulkinder. Die Arbeit war zwar nicht sonderlich abwechslungsreich und \u00fcberarbeitet hat man sich auch nicht, im Gegenteil, daf\u00fcr waren die ca. 10000 Kinder, die ich kennengelernt habe, sehr abwechslungsreich. Ich kam viel herum und hatte gute Arbeitszeiten und auch -kollegen.<span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">Maximilian Wilms FSJ-ler nach \u00a7 14c ZDG 2009-10<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-sachsen-anhalt.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Foto-5x.jpg\" rel=\"lightbox[387]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-489\" title=\"phillip\" src=\"https:\/\/www.awo-jugendwerk-sachsen-anhalt.de\/awowp\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Foto-5x-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"130\" \/><\/a>&#8222;Dank meines FSJ habe ich gelernt, mit geistig- und k\u00f6rperlich behinderten Menschen umzugehen. Viele davon waren in meinem Alter! Diese Erfahrung hat mich auf jeden Fall bereichert, denn sie hat mir gezeigt, wie sehr man sein Leben und vor allem seine Gesundheit sch\u00e4tzen sollte.&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">Philipp Ettel, FSJ-ler 2008-09 <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;F\u00fcr mich war das FSJ zuerst nur eine gute Gelegenheit, um das Jahr bis zum Ausbildungsbeginn nicht nutzlos zu vertr\u00f6deln. Anders als bei vielen anderen, die sowieso etwas im sozialen Bereich machen wollten, hat mein auserw\u00e4hlter Beruf \u00fcberhaupt nichts damit zu tun. Dennoch hat mir das Jahr in einer Kita sehr viel gebracht. Sich mit 25 Kindern acht Stunden lang den gleichen Raum zu teilen ist zuallererst schlichtweg anstrengend! Die 3- bis 6-j\u00e4hrigen zanken, schreien, weinen und werfen mit Spielzeug um sich. Meine gr\u00f6\u00dfte Bef\u00fcrchtung war v\u00f6llig verbeult und halbtaub nach Hause zu kommen. Sie hat sich erf\u00fcllt \u2013 und doch war ich total zufrieden.\u00a0 Mit Kindern zu arbeiten ist fantastisch! Man spielt verstecken, malt, bastelt, baut Sandburgen, schaukelt und klettert auf B\u00e4ume. Man tut Dinge, die man Jahrzehnte nicht getan hat \u2013 und entdeckt, dass sie immer noch genauso viel Spa\u00df machen wie fr\u00fcher. Und doch ist es noch so viel mehr!<br \/>\nEs l\u00f6ste unglaubliche Gl\u00fccksgef\u00fchle in mir aus, wenn ein trauriges Kind zu mir gelaufen kam, um sich tr\u00f6sten zu lassen, anstatt zu einer Kinderg\u00e4rtnerin zu gehen, die es schon viel l\u00e4nger kannte. Au\u00dferdem gibt es einem unglaublich viel Selbstvertrauen, zu wissen, dass man f\u00fcr andere sorgen kann. Aber auch wenn man es nicht schafft, immer genau das Richtige zu tun \u2013 die Kinder lieben dich trotzdem und zwar ganz egal wie du aussiehst, wo du herkommst und was du f\u00fcr Musik du h\u00f6rst.<br \/>\nIm Nachhinein kann ich sagen, dass diese \u201e\u00dcbergangsl\u00f6sung\u201c eine der sch\u00f6nsten Erfahrungen in meinem Leben war!&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">Sarah Broser; FSJ-lerin 2008-09<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahrungsberichte von FSJ-ler_innen Vor meinem FSJ hatte ich nur wenige Vorstellungen, was mich in diesem Jahr erwarten w\u00fcrde. Ich hatte mich zwar informiert und auch von Freunden schon einiges geh\u00f6rt, doch als ich dann selbst mein FSJ geleistet habe, war es ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. 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